Der Westen Kanadas 2000
Im Zeitraum: 11.08.-02.09.2000 sind meine Frau und ich mit einem befreundeten Pärchen in den Westen Kanadas gefahren. Wenn man sich rückblickend den Reiseverlauf anschaut, dann war das ein schöner Ritt. Auf jeden Fall hatten wir wenig Zeit für die eigentliche Erholung, denn wir wollten ja viel sehen. Hier die einzelnen Stationen.
12.08. Vancouver
Spaziergang in Vancouver über Robson Street, vorbei an der Vancouver Art Gallery zum Marine Building und Canada Place. Fahrt mit Außenfahrstuhl auf das Harbour Centre mit Blick über Vancouver. Weiter durch Gastown ( dampfende Uhr Steamclock ) und Chinatown. Fahrradtour durch den Stanley Park, danach zur Capilano Suspension Bridge und Grouse Mountain.
13.08. Vancouver -> Hope
Vormittags Vancouver Aquarium, danach Fahrt von Vancouverüber Fort Langley, Abbotsford ( kurzer Stop bei internationaler Airshow ) und Harrison Hotsprings ( Hot Dog & Eis ) nach Hope, kurzer Abstecher zum Hell's Gate und abends Doko im Pub in Hope.
14.08. Hope -> Penticton
Kanufahrt im Manning Providence Park auf dem Lightning Lake, Spaziergang "Rain Orchidee" und Fahrt zum Cascade Lookout. Picknick in Keremeos Grist Grill ( Mühle ) und schwimmen in Penticton im Okanagon Lake. Abends Nachts und Veggieburger Dip mit Billardspiel in Sportsbar
15.08. Penticton -> Golden
Stop bei einem Fruchtstand, Stop in Revelstoke zur Besichtigung des Damms und zur Fahrt auf dem Mount Revelstoke mit kleinem Spaziergang durch die Blumenwiesen. Stop zum Spaziergang "Giant Cedars Trail" und Stop im Glacier National Park zum "Loop Trail" ( Rundgang mit Pfeilern einer alten Bahnstrecke bei der leider die letzte Brück am Ende des Trails fehlte.
16.08. Golden -> Yoho National Park -> Banff
Yoho National Park Fahrt zur Natural Bridge, kurzer Spaziergang zum Emerald Park, Takakkaw Falls. Dort 17 km / 4,5 Std Wanderung über die Laughing Falls zu den Twin Falls und zurück zu den Takkakaw Falls um dort zu picknicken. Banff Irish Pub
17.08. Banff
6 Stunden Wanderung Cory Pass Trail ( 920 m Höhenunterschied, 12,9 km ) bis ca. 500 m unter den Cory Mountain auf 2358 m, der laut Info des Fremdenverkehrsbüros ganz easy sein sollte. Zwischen Cory Mountain und Edith Mountain zurück durch ein Geröllfeld. Abends Essen im Irish Pub.
18.08. Banff
Vormittags bummeln durch Banff, nachmittags Rating Tour auf dem Kananaskis River, abends malwilder Essen im Irish Pub.
19.08. Banff -> Icefield Parkway -> Jasper
Stop beim Morane Lake mit den zehn steilen Gipfeln, wo man wie zumeist auf eine Reisegruppe aus Japan stossen konnte, dann Lake Louise, Bow Lake ( rotes Haus der Num-Ti-Jah-Lodge ), Peyto Lake, Mistaya River Canyon, Picklnick am Saskatchewan River, Columbia Icefield. Aus dem Columbia Icefield fließt u.a. der Athabascar Glacier. Dort Wanderung zum Punkt 2000 und ein kleines Stück auf den Athabasca Glacier. 2 Bergziegen gesichtet und nicht fotografiert. Weiter zu den Athabasca Falls, einchecken und danach auf der Maligne Lake Road ( zahlreiche ! 4 Hirsche, denn laut Reiseführer ist die Straße bekannt dafür, daß man viele Tiere sehen kann) zum Maligne Lake.
20.08. Jasper
Wanderung am Mount Edith Cavell mit dem Angel Glacier ( eiskalter Wind, leichter Schneegraupel und ein Murmeltier und ein Stachelschwein gesichtet ). Wanderung zu dem Cavell Meadows und Schmelzwassersee. Die Bergwiesen am Cavell Meadows sind nur 2 Monate im Jahr schneefrei. Nachmittags Kakao/Tee und Karten schreiben.
21.08. Jasper -> Clearwater
Stop am Mount Robson Provincial Park , dort kleinen Gang zu den Overlander Falls und ca. 10 km Wanderung zum Kinney Lake ( Teilstück des Berg Lake Trail )
22.08. Clearwater -> Wells Gray Providence Park
Besichtigung Spahats Creek Falls, Dawson Fall und Helmcken Fall ( ca. 140 m hoch ). Danach ca. 15 km Wanderung "Easter Bluffs" Nähe Clearwater Lake ( super viel Wald & Mücken. ) Ständiges Klatschen war angesagt, um die Bären zu vertreiben ;-)
23.08. Clearwater -> 100 + 108 Miles -> Quesnel
Picknick am See kurz hinter Williams Lake, kurzer Trail ca. 5 km durch Quesnel entlang des Fraser River, abends Live Musik im Caribo Hotel
24.08. Quesnel -> Barkerville -> Prince George
Besichtigung des Museumsdorf Baskerville, abends Kino "The Replacements"
25.08. Prince George -> Smithers
Wäre gesehen. zwischen Thekla und Smithers! Abends Doku Alpenhorn
26.08. Smithers -> Prince Rupert
Lachse am Moricetown Canyon, die dort auch gefangen werden und Besuch des Ksan Indian Village in Hazeltown, ein Museumsdorf. Dann noch das North PacificCannery Museum gesehen und eine Fischkonservenfabrik von 1889. Picknick unterwegs, abends Breakers Pub.
27.08. Prince Rupert -> Inside Passage -> Port Hardy
Was sich spannend gelesen hat war in der Durchführung eher langweilig. Man fährt halt den ganzen Tag mit einer Fähre und irgendwann nutzt sich der Blick in die Natur ab.
28.08.Port Hardy -> Cambell River
Über die Telegraph Cove ( Wale gucken ) nach Cambell River ( Übernachtung im B&B Pier House ). Beim Whale Watching haben wir Familien von Schwertwalen sehen können. Unterwegs konnten wir auch einen Weißkopfseeadler sehen.
29.08. Cambell River -> Victoria
Von Cambell River nach Victoria und dort Führung im Parlamentsgebäude, Express Hotel, China Town, Market Square.
30.08. Victoria auf Vancouver Island
Besuch des Royal British Columbia Museum, Spaziergang Inner Harbour mit kleinem Sonnenbad
31.08. Victoria -> Vancouver
Marien Scenic Drive ( Victoria ) rauf zum Mount Douglas mit Überblick über Victoria, weiter zum Burchart Garden in Victoria, Eincheck in Vancouver, essen gehen und abends Treffen mit anderen Freunden.
01.09. Vancouver
Queen Elizabeth Park mit Bloedel Conservatory. Mietwagen wurde aufgebrochen bzw. die Scheibe eingeschlagen und die Fotoausrüstung unserer Mitreisenden gestohlen. Danach zum Flughafen und mit 2 Stunden Verspätung Abflug.
Der Osten Kanadas 2016
In der Zeit vom 16.07. - 03.08.2016 haben wir den Osten Kanadas bereist. Von Frankfurt ging es nach Toronto. Gleich am Tag nach unserer Ankunft sind wir zu den Niagara Fällen gefahren. Ein echtes Highlight. In Toronto haben wir uns das Eaton Centre und "The Path" angeschaut. Auch waren wir auf dem CN Tower. Kensington Market, die Harbourfront und das Privatschloss von Sir Henry Pellat gehörten auch zu unserem Programm. Nanach ging es nach Huntsville, wo wir eine Kanutour gemacht haben. Und dann ging es nach Ottawa, jedoch nicht ohne vorher den Algonquin National Park besichtigt zu haben. In Ottawa selbst gab es dann den Major's Hill Park, die Basilica Notre Dame, den Parlaments Hill, die National Gallery of Canada und das Parlamentsgebäude selbst zu bestaunen. Das Canadian Museum of History in Ottawa is auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Dann ging es nah Montreal mit dem Vieux Port, der Basilique Notre Dame, dem Marche Bonsecours, Vieux Montreal und natürlich dem Biodome und das Olympiastadium. Der Botanische Garten ist auch sehr schön und der Klettergarten am Vieux Port macht auf jeden Fall auch Spaß. Dann ging es nach Trois Riveres, angeblich die Poisiehauptstadt Kanadas, die man sich aber ganz sicher sparen kann. In Quebec gab es zuerst die Montmorency Falls zu bestaunen. Wenn man ml da ist, sollte man die Zip-Line nutzen. Ist ein ordentlicher Thrill. Das Hotel Chateau Frontenac und die Rue Sainte Anne in Quebe sind sind sehr bekannt und natürlich auch die Terasse Dufferin, wo man im Winter auch mal Schlittschuh laufen kann. Im Hotel haben übrigens Winston Churchill und Franklin D. Roosevelt im Mai 1943 die Invasion in die Normandie vorbereitet. Quebec selbst ist aufgeteilt in eine Ober- und eine Unterstadt. Bastille mit der Rue du Petit Champlain gehören zur Unterstadt. Wenn man sich das Aquarium de Quebec anschauen möchte, dann sollte man beachten, daß es recht weit ausserhalb ist und die Reiseführer schonmal falsche Infos diesbezüglich haben. Schön ist auch die Zitadelle und die nur 3 m breite Rue du Trisor. Für Aussenstehende sicherlich irritierend, doch stand der Urlaub unter dem Zeichen der Kanonen, der Baustellen und der Müllabfuhr. Ja, hört sich schräg an. Dann ging es weiter Richtung Tadoussac, wofür man die Fähre nehmen muß. Von dort kann man sehr gut Whalewatchingtouren machen und neben Minkwalen auch Belugas und Finnwale beobachten. Der Ort selbst hat ein imposantes gleichnamiges Hotel. Einen Tag später ging es schon mit der Fähre von Saint Simeon nach Rivere du Loup, um dann weiter nach Fredericton zu fahren. Auch wenn es eigentlich anders geplant war, hat die Überfahrt super geklappt. Fredericton ist die Hauptstadt der Provinz New Brunswick und den meisten eher kein Begriff. Die Stadt selbst hat nur so etwas 58.000 Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt der Provinz, die allerdings nur 760.000 Einwohner hat. Dort sollte man sich das Old Governors House, den Oficers Square, sowie das Parlamentsgebäude anschauen. Da hier selten Touristen auftauchen bekommt man seine ganz persönliche Führung. Und dann ging es nach Saint John, mit der Bay of Fundy, die bekannt ist für den Tidenhub von 16 m. Ansonsten werden im Ort um 21:00 die Bürgersteige hochgeklappt. Wir haben uns auch in der Nähe von Saint John die Reversing Falls angeschaut. Man geht eine gute Stunde, um dann festzustellen, daß es nicht wirklich etwas zu sehen gibt. Keine Ahnung, warum die in allen Reiseführern erwähnt werden. Ich tippe mal, daß die alle von einander abgeschrieben haben und nie einer wirklich die Reversing Falls besucht hat. Weiter ging es nach Digby Neck in Digby County auf Nova Scotia. Port Royal in Annapolis Royal ist einen Ausflug wert, Fort Anne eher nicht. Und natürlich schaut man sich das UNESCO Weltkulturerbe Luxemburg an. Hier sind die Touristen in der Überzahl. Die Stadt selbst hat aber durchaus ihren Charme und einige sehr schöne alte Gebäude. Auch macht das Fisheries Museum of the Atlantic einiger her. Der Ort Bridgewater dagegen sollte nur zum Übernachten genutzt werden. Auf dem Weg nach Halifax fährt man auf jeden Fall in Peggys Cove vorbei. Super nett, allerdings komplett überlaufen. In Halifax selbst war man doch mittlerweile etwas durch und man hat die Sightseeingtour eher routiniert abgespult. Town Clock, Zitadelle, City Hal, St. Paul's Church, Province House ( das Parlament ) Governors House wurde natürlich angeschaut, doch hat ehrlicherweise die Begeisterung nachgelassen. Es wurde echt Zeit für eine Pause und die haben wir uns am Lawrencetown Beach gegönnt. Wir waren übrigens am Natal-Day in Halifax und habe eine etwas schräge Form eines Rummelplatz gesehen. Ganz zum Schluß haben wir uns dann doch noch das Maritime Museum of the Atlantic in Halifax angeschaut. Hat sich gelohnt, zumindest für jemanden, der maritim angehaucht ist.